Heute morgen fiel um 06:30 der Startschuss zur Hirsebreifahrt, einem jahrhundertealten Brauch, wie man auf der Website des Limmat-Clubs lesen kann:
Als das befreundete Strassburg sich abschätzig über den Wert der Partnerschaft zu Zürich äusserte, nahmen das einige Zürcher als Anlass, den Strassburgern zu zeigen, wie schnell Hilfe vor Ort sein könnte. Im Jahre 1456 stachen also eines Abends stolze Zürcher auf einem Langschiff mit einem heissen Topf Hirsebrei in die Limmat.
Damals war der Weg den Fluss hinunter noch wild. Einige Stromschnellen haben die Reise noch mehr beschleunigt. Und so kam es, dass der Hirsebrei, als die Zürcher rund 22 Stunden später in Strassburg ankamen, noch dampfte und so den Strassburgern der Wert des Bündnisses mit Zürich klar gemacht werden konnte.
Da die Stadtmusik Zürich diesen Anlass musikalisch umrahmt, durften wir heute um 04:00 aufstehen und in die Innenstadt düsen – ohne ÖV.
Der Stapi hat in historischer Tracht eine Ansprache gehalten. Leider konnte ich’s nicht fotografieren, denn das glaubt mir in Bern eigentlich keiner. Danach fuhren die Schiffe unter Musketengeballere los in Richtung Strasbourg.
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