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viereckige Augen

F…ing Synchronfassing

F…ing Synchronfassing

Bei uns in der Schweiz ist grad das Thema “Filme im Original angucken oder doch lieber in der Synchronfassung?” aktuell. In 20min konnten wir lesen: “Synchronisierte Kinofilme werden immer beliebter. Schweizer Kinos haben erstmals mehr Tickets für synchronisierte Filme verkauft als für Orginalversionen.” Absolut nicht mein Fall. Wenn schon Filme kuckn, dann im Original. Nur so kriegt man erstens (praktisch) jeden Witz mit und zweitens auch das “Tembre” der Schauspieler, wie wir aus der Audiologenszene sagen (so ist bspw. Sean Connery viel witziger mit schottischem Akzent…). Über die überaus tollen Übersetzungen der Filmtitel mag ich mich gar nicht gross auslassen. Meist wird den Titel noch ein absolut bescheuerter Untertitel angehängt. Aktuelles Beispiel: aus “Bee Movie” wird “Bee Movie - das Honigkomplott”.

Discussion

3 comments for “F…ing Synchronfassing”

  1. Grundsätzlich hast Du natürlich Recht. Eines stimmt aber nicht: z.B. Only live twice ist synchronisiert sicher besser als im Original. Auch sonst sind Thunderball und sowieso Goldfinger (Gerd Fröbe hat ja eh seine original Stimme) synchronisiert besser.
    Zugegeben: “he had some guts” als Kommentar zu Bernard Russis Fall in den “Schneeschnutzer” in “in her majesty’s secret service” ist sicher schwer zu übersetzen. :-)

    Posted by Alex | February 21, 2008, 09:15
  2. Wobei “He had some guts” sowohl als Charaktereigenschaft als auch als physische Bestandesaufnahme nach dem Schneeschnutzer verstanden werden kann - eine Doppelbedeutung, welche im deutschen wohl schwer so nachzubauen wäre. Etwa: “Da hat er den Kopf verloren” ;o)

    Posted by Bjoern | February 21, 2008, 18:23
  3. björn = erklärbär?

    Posted by Alex | February 25, 2008, 18:07

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